Neue Regelinterpretationen: Pellny plant zwei Online-Konferenzen |
02.08.2018 |
Die Mitglieder des Bundesrates des Deutschen Handballbundes machen den Weg frei: Durch Beschluss einer Änderung des Paragraphen 87 der Spielordnung (Handballregeln, Inkraftreten) ermöglichen sie die Umsetzung der aktuellen Guidlines der Internationalen Handballföderation rückwirkend zum 1. Juli – auf Wunsch des DHB-Schiedsrichterwartes Wolfgang Jamelle, der DHB-Spielkommission sowie der Liga-Verbände.
Die Richtlinien und Interpretationen der IHF treten laut Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des Handball-Verbandes Niedersachsen, somit auch in Niedersachsen mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 in Kraft; zumindest Teile der Guidlines.
Laut Volker Pellny, stellvertretender Schiedsrichterwart des HVN, beziehen sich die Bestimmungen und Interpretationen auf die Regelungen zum Abstandsvergehen in den lezten 30 Sekunden eines Spiels (Regel 8:10c), das Zählen der Pässe für Passives Spiel (7:11), die Disqualifikation des Torwartes (8:5 Kommentar), Siebenmeter bei leerem Tor (14:1) und den Einsatz falscher Trikotnummern beziehungsweise Trikotfarben (4:7-8).
Berücksichtigt in den Guidlines, aber für die Spielklassen des Handball-Verbandes Niedersachsen und seiner Gliederungen nicht weiter relevant, sind des Weiteren die Richtlinie für die Vorgehensweise bei verletzten Spielerm (4:11) und der Einsatz des Videobeweises.
Die Mitglieder des Arbeitskreises Schiedsrichterwesen des HVN veröffentlichten bereits am Dienstag eine vorläufige Übersetzung der Richtlinien und Interpretationen.
Volker Pellny: „Ergänzend dazu bieten wir allen Interessierten zwei Online-Konferenzen an.“ Eine erste plant der stellvertretende Schiedsrichterwart für Dienstag, 7. August; eine zweite für Mittwoch, 8. August. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Pellny bittet um Anmeldungen über das Seminarmodul von nuLiga.
/Carsten Schlotmann/hvn-online.com
Anmeldung zu den Online-Konferenzen
Zurück