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Aktuelle Informationen vom Bremer Handballverband

Nachbericht zum HVN Pokal 2018 in Hameln/Emmerthal

26.11.2018

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Bremer Auswahl als Schlusslicht im Ländervergleich

Anfang November wurde es für die 02/03er Auswahlmannschaft des Bremer HV erstmals nach der Sichtung im Frühjahr wieder ernst. Vom 02. bis 04. November stand der vorletzte Ländervergleich im Rahmen des HVN/BHV Pokals an. Am frühen Freitagvormittag traten sie die Reise in das 150 km entfernte Hameln in Niedersachsen an, denn bereits um 15:00 Uhr spielten sie den Turnierauftakt gegen den Handballverband der Gastgeber.

Eine Partie auf Augenhöhe, welcher es an Spannung nicht mangelte. Mit ihrem treffsicheren Angriff machten die Bremer ihre körperliche Unterlegenheit wett und so spielten sie bis zur 15. Minute eine ausgeglichene Partie. Von dort aus setzen sich die Gastgeber auf ein 11:8 zur Halbzeit ab. In der zweiten Halbzeit drehte sich der Spielstand nicht mehr, sodass die Anzeigetafel nach Ablauf der Spielzeit (40 Minuten) eine 23:20 Niederlage zeigte. Co-Trainer Jürgen Koopmann beteuerte „ (…) Noch vor zwei Jahren verloren wir gegen genau diese Auswahl beim EWE-Cup mit 19 Toren. Seit dem haben wir einen enormen Schritt nach vorne gemacht.“

Jedoch schon im nächsten Spiel wurde der Mannschaft wieder bewusst, dass sie noch ein ganzes Stück Arbeit vor sich hat, ehe sie im Dezember zum Deutschland-Cup fährt. Denn bereits zur Halbzeitpause stand es 6:14 zugunsten des HV Baden-Württemberg. In der zweiten Hälfte ließ sich an dem Rückstand nicht mehr viel ändern. Mit der 14:24 Niederlage und vier Minuspunkten auf dem Konto endete der erste von insgesamt drei Turniertagen nicht zufriedenstellend für die Bremer.

Als dritter der insgesamt fünf Gruppengegner stand am Samstagvormittag die Landesauswahl aus Rheinland Pfalz auf dem Programm. Ab der 12. Minute (5:5) einseitig durch die Rheinländer dominiert, endete das Spiel deutlich mit 14:22. Mit den erbrachten Leistungen seines Teams nicht zufrieden, kam vom Landestrainer Tim Schulenberg ein deutlicher Weckruf. Dieser sollte nach nur knapp 60 Minuten Pause zum nächsten Spiel Wirkung zeigen. In Bremens vierter Partie galt es, das soeben gehörte gegen den HV Schleswig-Holstein umzusetzen. Zwischen den Bremer Pfosten hielt ein starker Moritz Schröder die Gegner in Zaum. Diese konnten sich letztendlich trotzdem auf ein 19:15 absetzen, doch hier zeigte Bremen, dass es auch mit vermeintlich besseren Mannschaften mithalten kann. Diese Euphorie der Besserung muss in der vierstündigen Pause bis zum letzten Spiel des Tages wieder verflogen sein, denn als Gegner Sachsen ihren zweiten Gruppensieg verbuchen konnte (15:22), spielt die Landesauswahl um Trainer Schulenberg deutlich unter ihren Möglichkeiten. Lediglich auf der Torwartposition, diesmal durch Marten Kuhlmann besetzt, ist eine sehr gute Leistung zu vermerken.

Nach der sieglosen Gruppenphase landete das kleinste Bundesland auf dem letzten Tabellenplatz und spielte somit die erste Partie der Platzierungsrunde am Sonntagmorgen gegen den Handballverband aus dem Saarland. Sie waren ebenfalls sieglos als Schlusslicht aus der Parallelgruppe hervorgegangen. Aber auch in diesem Aufeinandertreffen fanden die Bremer nicht ins Spiel. Viele ausgelassene Chancen und Absprachefehler im Angriff und in der Abwehr hatten eine erneute Niederlage (18:14) und einen gesamten letzten Platz zufolge.

 

In jedem Spiel an diesem Wochenende habe sich die Mannschaft letztendlich unter Wert verkauft, resultiert Tim Schulenberg. Bis zum Deutschland-Cup in Berlin (13.-16.12.18) sei noch einiges zu tun, er ist jedoch davon überzeugt, dass dort eine selbstsichere und solide Bremer Auswahl auflaufen wird.

/G. Boccacci

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